Schlafplatz voller Magie

Auf Teneriffa wollen wir unbedingt den Teide sehen, Spaniens höchsten „Berg“ und dritthöchster Inselvulkan der Erde. Doch für einen Tagesausflug ist uns das einfach zu viel Fahrerei und entspricht auch nicht unserem Reisestil: seeehr langsam unterwegs sein. So entscheiden wir uns, nicht weit entfernt von einem kleinen und einzigen Hotel in der Nähe des Teide, unser Lager aufzuschlagen. Wir bleiben.

Schlafzimmerblick

Die Hotelmitarbeiter haben das wohl sehr freundlich toleriert. Denn niemand kommt und vertreibt uns. Besser noch: abends wird ein Teleskop rausgestellt, so dass auch wir in den Genuss kommen, den Saturn mit seinen Ringen klar erkennen, den Mond noch nie so nah sehen und 4 der so vielen Monde des Planeten Jupiter zählen zu können. Ein unbeschreiblicher Abend! Und noch etwas: Ich habe noch nie, nie so viele Sterne gesehen. Wahnsinn! Es müssen Milliarden sein, die da oben um die Wette funkeln und die Nacht erhellen. Wir können deutlich die Milchstraße erkennen, die sich wie ein leuchtender, aufgebrochener Riss in unsere Richtung neigt.

Von unserem Stellplatz aus erwandern wir diese atemberaubende Mondlandschaft, erkunden ein verlassenes Sanatorium mitten in der Steinwüste, erwandern den Roque Garcia und entdecken auf ziellosen Hikes die Schönheit dieser kargen und rauen Region.

Ich empfehle diesen Parkplatz ausdrücklich nicht als Stellplatz, aus folgendem Grund: Dieser Parkplatz gehört zum Areal des Hotels und ist den Gästen vorbehalten. Wir hatten einfach nur Glück und wollten dieses auch nicht bis zum Maximum ausreizen, wir sind nach 3 Tagen abgehauen.

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